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Hepatitis C ist ein weltweites Problem

Nach Angaben der WHO sind in Europa zwei bis fünf (anderen Quellen nach neun) Millionen HCV-positive Personen chronisch mit HCV infiziert, weltweit 130 bis 170 Millionen Menschen. Das entspricht zwei bis drei Prozent der Weltbevölkerung. Jährlich infizieren sich drei bis vier Millionen Personen neu. Dabei variiert die Verbreitung der Erkrankung von Land zu Land stark. Nach Angaben des deutschen Robert Koch Instituts sind in Ägypten 22 Prozent, Pakistan 4,8 Prozent und in China 3,2 Prozent der Menschen chronisch mit HCV-infiziert. Dabei seien die Mehrzahl der Fälle durch kontaminierte Injektionen verursacht worden. Obwohl das Problem erkannt wird, kommt es z.B. in Ägypten immer noch jährlich zu rund 165’000 Neuinfektionen.

In der Schweiz sind bis zu 80’000 Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Viele von ihnen sehen sich von Leberzirrhose und Leberkrebs bedroht, weil sie nicht auf die Therapie ansprechen. Neue antivirale Medikamente revolutionieren derzeit die Therapie – ein Meilenstein, der jedoch nicht umsonst zu haben ist.
 

Wirkprinzipien von Hepatitis-C-Medikamenten
Wirkprinzipien von Hepatitis-C-Medikamenten (PDF)

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Artikel «Ein Meilenstein» in der OTXWORLD Nr. 113, Februar 2015, S. 34 sowie auf der Internetseite von «vfa – Die forschenden Pharma-Unternehmen».

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